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Urania - Sternwarte, Kasperltheater, KinoMontag, 27. Juli 2009
Sissi Museum - Umbau abgeschlosssenFreitag, 10. Juli 2009Nach 5 Jahren und 3 Millionen Besuchern war es im Wiener Sissi Museum an der Zeit einige Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten durchzuführen. Jetzt erstrahlt das Sissi Museum in der Wiener Hofburg wieder in neuem Glanz. "Sissi Museum - Umbau abgeschlosssen" vollständig lesen Narrenturm mit "Tower of Power"Freitag, 26. Juni 2009
Im Sommer finden alljährlich spezielle Veranstaltungen im Narrenturm statt - heuer unter dem Motto "Tower of Power". Von 20. Juni bis 06. August finden im Narrenturm Lesungen, Musik und Vorträge statt. Best Historic Destination in the World - Stift Melk - WACHAUFreitag, 15. Mai 2009Melk (TP/OTS) - Ein stolzes Kloster in einer wunderschönen "Best Historic Destination in the World - Stift Melk - WACHAU" vollständig lesen Bürgerliche Zeughaus WienSonntag, 29. März 2009 Das Haus war ab 1562 in Verwendung und wurde am Gelände des ehemals jüdischen Fleischhofes erbaut. Das jüdische Viertel war bereits Jahre zuvor bei einem Progrom vernichtet worden. Mit der Fertigstellung des neuen Rathauses an der Wiener Ringstraße wurde das Zeughaus in ein bürgerliches Waffenmuseum umgewandelt. Bei Umbauarbeiten waren während eines Sturms im Jahr 2007 ein Drehkran umgeweht worden und wurde gegen das bürgerliche Zeughaus geschleudert, welches dabei schwer beschädigt wurde. Die Reparaturarbeiten dauern auch 2009 noch an. Sehenswürdigkeiten: Theseus-Tempel im VolksgartenSonntag, 22. März 2009 Der Theseus-Tempel im Wiener Volksgarten mutet auf den ersten Blick fast befremdlich an - man meint sich im alten Griechenland und nicht im Wien des Biedermeier der 1820er Jahre (als dieser Tempel erbaut wurde).Erbaut wurde der Theseus Tempel von 1819 - 1823 von Peter Nobile und war damals als Ort für zeitgenössische Kunst gedacht. Der Tempel entstand gemeinsam mit dem Volksgarten an Stelle der alten Burgbastei, die durch die Truppen Napoleons gesprengt worden waren. Bei diesem Bauwerk handelt es sich um eine verkleinerte Nachbildung des Theseions in Athen und diente der Theseusskulptur von Antioni Canova als Aufbewahrungsort. Die Skulptur befindet sich heute im Kunsthistorischen Museum (KHM), das auch heute für die Bespielung des Theseus Tempels zuständig ist. Heute kommt der Theseus Tempel wieder seiner ursprünglichen Aufgabe zu und dient Ausstellungen und Installationen zeitgenössischer Kunst als Präsentationsort. Holocaust-Mahnmal am JudenplatzSonntag, 22. März 2009 Geschichte: 1994 löste Simon Wiesenthal eine Diskussion über die Unzulänglichkeit des Hrdlicka-Denkmals gegen "Krieg und Faschismus" vor der Albertina für die 65.000 während des 2. Weltkriegs (der "Schoa") ermordeten Wiener Juden aus.Nach langen und intensiven Diskussionen wurde von einer internationalen Jury 1996 der Vorschlag der britischen Bildhauerin Rachel Whiteread mit dem ersten Preis bedacht. Das Architektenbüro Jabornegg-Pálffy übernahm die Planung und Gestaltung und schließlich wurde am 25. Oktober 2000 das Mahnmal am Judenplatz offiziell eröffnet. Gestaltung: Das Mahnmal besteht aus einem Betonkubus im Ausmaß von 10 x 7 m Grundfläche und 3,8 m Höhe , der eine umgestülpte Bibliothek darstellt. Die Außenwände stellen Bücherwände dar, deren Inhalt mit schier endlos vielen Ausgaben des gleichen Buches gefüllt ist. Der Inhalt des Buches bleibt dem Betrachter jedoch verborgen; ebenso ist das Mahnmal über die angedeuteten Flügeltüren nicht zu betreten und ist somit ein hermetisch abgeschlossener Raum. Das Buch kann durch als ein Verweis auf die jüdische Kultur als Kultur des Buches gewertet werden. Die Steinplatten vor dem Mahnmal enthalten die Namen jener 41 Orte festgehalten an denen Juden während des zweiten Weltkriegs ermordet wurden (Auschwitz, Belzec, Bergen-Belsen, Brcko, Buchenwald, Chelmno, Dachau, Flossenbürg, Groß-Rosen, Gurs, Hartheim, Izbica, Jasenovac, Jungfernhof, Kaiserwald, Kielce, Kowno, Lagow, Lodz, Lublin, Majdanek, Maly Trostinec, Mauthausen, Minsk, Mittelbau/Dora, Modliborzyce, Natzweiler, Neuengamme, Nisko, Opatow, Opole, Ravensbrück, Rejowiec, Riga, Sabac, Sachsenhausen, Salaspils, San Sabba, Sobibor, Stutthof, Theresienstadt, Trawniki, Treblinka, Wlodawa, Zamosc. ) Einbindung in den Judenplatz: Der Judenplatz war der älteste Platz jüdischen Lebens in Wien; bei einem Progrom im Jahre 1420 flüchtete sich ein Teil der jüdischen Gemeinde in die Synagoge, wurde 3 Tage belagert und beging danach in Verzweiflung kollektiven Selbstmord. Herzog Albrecht der V. verbot darauf hin die Ansiedlung von Juden und die bestehenden Güter wurden verkauft bzw. verteilt; erst im 16. Jahrhundert kam es zu einer erneuten jüdischen Ansiedelung, die sich jedoch auf den 2. Bezirk (Leopoldsstadt) konzentrierte. Eingebunden in den Mahnmal-Komplex ist das sogenannte Misrachi-Haus am Judenplatz 8, welches heute eine Dependance des Jüdischen Museums Wien ist und unter anderem Ausgrabungen der 1420 verbrannten Synagoge enthält. Zusätzlich wird das jüdische Leben im Wien des Mittelalters dokumentiert und es wird an der Aufbereitung der Daten zu den 65.000 jüdischen Wiener Opfern des Holocausts gearbeitet weitere Informationen z.B. im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands Deutschordenshaus Wien - Der Deutsche Orden, die Schatzkammer und das Gästehaus des Deutschen OrdensMontag, 2. März 2009 Das Deutschordenshaus, der Hauptsitz des Deutschen Ordens, ist wohl eine der unbekannten Sehenswürdigkeiten Wiens. Der große Gebäudekomplex erstreckt sich vom Stephansplatz bis zur Singerstraße und beherbergt den Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens, ist Sitz des Priorats der Ballei Österreich, verfügt über ein günstiges Gästehaus in Wiens Stadtzentrum und bietet mit einer feinen, unscheinbaren Kirche und der Schatzkammer genügend Gründe diesem Ort einen Besuch abzustatten.ORDENSGESCHICHTE Der volle Namen ist des Ordens der Brüder bzw. Schwester vom Deutschen Haus St. Mariens in Jerusalem - und ist allgemein bekannt unter "Deutscher Orden". Die Geschichte des Ordens geht zurück in die Zeit der Kreuzzüge, wo der Deutsche Orden der dritte große Ritterorden neben Johannitern und Templern war. Gestiftet 1190 als Hospitalbruderschaft in der Kreuzfahrerstadt Akkon, musste der Orden nach dem Fall Akkons 1291 seine Tätigkeiten im Heiligen Land einstellen und verlegte seinen Sitz bis 1309 nach Venedig und dann ins Heilige Römische Reich, wo auch der vornehmliche Wirkungskreis des Ordens bestand. Bekannt wurde der Orden gerade auch durch seine Aktivitäten in Preußen und dem gesamten Osteeraum, was zu einer großen Blüte im 14. Jahrhundert führte. Der Ritterorden wurde erst 1929 in einen rein geistlichen Orden umgewandelt und beschränkt sich daher heute auf Seelsorge, Hilfe für Notleidende - das Zeichen des schwarzen Kreuzes steht bis heute für die Fürsorge und Nächstenliebe. Der Deutsche Orden ist eine der wenigen kirchlichen Institutionen, die ihren Sitz heute nicht in Rom haben. Der heutige Sitz besteht seit 1809 und ergab sich aus den Wirren der napoleonischen Kriege. Der Deutsche Orden mit seinem starken Bezug zu Norddeutschland, Preußen und dem gesamten Ostseeraum suchte bei den Habsburgern Schutz vor Napoleon und ist bis heute geblieben. DEUTSCHORDENSHAUS Das Wiener Deutschordenshaus wurde um 1204 gegründet und würde zur Landkommende (Hauptsitz) des Deutschen Ordens in Österreich. Durch die Aufwertung zum Sitz des Hochmeisters ab 1809 hat sich die Stellung des Deutschordenshauses natürlich aufgewertet. So befindet sich neben dem Ordensarchiv auch die öffentlich zugängliche Schatzkammer in diesem Gebäude. DEUTSCHORDENSKIRCHE Die Kirche befindet sich gut versteckt an der Singerstraße Nr. 7. Wer die Straße entlang geht wird nur schwer den kleinen Turm und die Kirchenfenster erkennen. Hinter der grauen, barocken Fassade verbirgt sich eine kleine, wunderschöne Kirche. Die Anfänge dieser Kirche lassen sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen - der Turm steht bis heute. Die heutige Form des Gotteshauses wurde 1395 fertig gestellt und basiert auf einem gotischen Grundbau in Form eines Rechtecks mit ehemals vier großen Fenstern an der Südseite. Im Barock wurde der rechteckige Grundriss zu einem Oval umgebaut. Wer heute die Kirche betritt, dem werden sofort die mehr als 80 Wappenschilder auffallen. Diese "Aufschwörschilde" hatte jeder Ritter anzubringen, der in dieser Kirche seinen Ritterschlag erhielt.SCHATZKAMMER DES DEUTSCHEN ORDENS Die 800 jährige Geschichte des Deutschen Ordens spiegelt sich in seiner Schatzkammer wieder. Über 5 Räume zeigt die Schatzkammer Münzen, Juwelen, kirchliche und profane Gegenstände von der Gotik bis zum Historismus. Waffen und wertvolle Gemälde fehlen ebenso wenig, wie liturigische Gefäße oder historische Erläuterungen über die Entwicklung des Ordens.WO: Deutschordenshaus Singerstraße 7, Stiege I, 2. Stock Wann: Di, Do, Sa 10 - 12 Uhr; Mi und Fr 15 - 17 Uhr Kosten: 4 Euro, ermäßigter Eintritt 3 Euro Gästehaus des Deutschen Ordens Wer eine einfache und günstige Unterkunft im Zentrum Wiens sucht, der kann sich an das Gästehaus des Deutschen Ordens wenden. Einzel, 2- und 3-Bett-Zimmer mit Dusche, WC und Kabel-TV werden zu guten Preisen angeboten. Parken ist im Hof möglich.
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